Donnerstag, 23. Februar 2012

Vom Hochwechsel nach Vorau, Etappe 28 des OEAV Weitwanderweg 07

Mit Etappe 27 des Österreichischen Weitwanderweges 07 habe ich den dritten Streckenabschnitt abgeschlossen. Die "Via Pannonia" führte mich von Hainburg an der Donau über den östlichsten Berg Österreichs, die Königswarte, in die Pannonische Ebene, den Seewinkel, über den Neusiedler See ins Ruster Hügelland, weiter über die Landseer Berge und die Bucklige Welt bis auf den höchsten Punkt dieses Weitwanderweges, den Hochwechsel.
Der nun beginnende vierte und letzte Abschnitt wird mich in 7 Etappen vom Hochwechsel durch die Obersteiermark und Oststeiermark bis ans Ziel Bad Radkersburg in der Südsteiermark führen.
Ich habe hervorragend geschlafen in meinem Quartier Wetterkoglerhaus auf dem Hochwechsel. Nach dem Frühstück besichtige ich die sehenswerte Holzkapelle auf dem Gipfel, die Windstärken bis zu 200 km/h standhalten muß.
Vom Hochwechsel über Almwiesen abwärts
Vom Gipfel hat man einen großartigen Ausblick auf die Alpen im Westen. Schneeberg, Rax, Stuhleck, Hochschwab, und bei klarer Sicht südwestlich sogar die Umrisse der Tauern und Karawanken. Im Norden liegt die Bucklige Welt, dahinter das Wiener Becken und der Wienerwald. Nordöstlich schweift der Blick über den Neusiedler See und die pannonische Tiefebene. Gegen Süden breitet sich die Oststeiermark und dahinter die Südsteiermark aus. Eine Augenweide, der Rundblick vom Hochwechsel.
Der Abstieg führt zuerst über Almwiesen in südliche Richtung bis zum Hochwald. Zuerst auf schönen Waldwegen, später auf Nebenstraßen wandere ich kontinuierlich abwärts, vorbei an Streusiedlungen, einzelnen Gehöften und Gasthäusern. Das letzte Stück vor Mönichwald führt auf dem Dreimühlenweg wieder durch Wald.
In der Ortschaft angelangt, esse ich in einem Gasthaus zu Mittag. Bei meinem Abstieg vom Hochwechsel (1743 m) nach Mönichwald (570 m) habe ich fast 1200 Höhenmeter zurückgelegt. Eine herausragende Etappe des Ostösterreichischen Grenzlandweges.
Dreimühlenweg vor Mönichwald
Nach Mönichwald geht es wieder bergauf durch Wald nach Weißenbach. Die Markierung des Weitwanderweges führt mich dann auf Straßen und Feldwegen nach Vorau. Auf einer Anhöhe ist das Stift Vorau zu sehen.

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Samstag, 28. Januar 2012

Von Ernstbrunn nach Manhartsbrunn auf dem ostösterreichischen Grenzlandweg

Immer auf Achse! Die 13. Etappe des OEAV Weitwanderweges hat mich nach Ernstbrunn im Weinviertel geführt. Von hier geht es auf Schusters Rappen weiter auf der nächsten, der 14. Etappe bis Manhartsbrunn.
Leider ist das Wetter an diesem Tag nicht gerade berauschend für Wanderer. Zudem führt die markierte Strecke über Gebmanns und Hipples bis nach Großrußbach großteils aspaltierten Straßen entlang.
In Großrußbach beginnt es zu nieseln. Ich gehe zur nahegelegenen Kirche, an der mein Weiterweg vorbeiführt. Ich mache eine Kirchenbesichtigung in der Hoffnung, das der nun schon leichte Regen bald aufhört.
Der Wetterbericht für diesen Tag hat keinen Regen vorhergesagt. Der Aufenthalt in der Kirche dauert jedoch länger als geplant.
Kirche in Großrußbach
Da es nicht aufhört zu regnen, mache ich meinen Rucksack regendicht, ziehe Regenjacke und Kapuze über und setze meine Wanderung fort.Zunächst geht es ein Stück durch Wald, dann wieder einer Straße entlang durch Hornsburg bis ins Kreuttal.
Der Regen ist nun ziemlich stark und Besserung ist keine in Sicht. Der nächste Abschnitt ab der Luisenmühle bis Manhartsbrunn sollte zum Großteil im Wald verlaufen. Ich habe jedoch für heute genug vom Wandern und beschließe am Ortsrand von Unterolberndorf die Wanderung abzubrechen.
Mit dem Postbus geht's von hier bis zur nächsten Schnellbahnstation und dann weiter Richtung Wien.
Es ist ja nicht immer alles eitel Wonne und Sonne ;)
Von Manhartsbrunn nach Langenzersdorf , Etappe 15