Mittwoch, 22. April 2009
Webintern sagt Twitter ist Scheisse
Auch wenn ich für die Nutzung meines Accounts bei Twitter nichts zahle: es wird kostenfrei angeboten! Auch wenn es kostenfrei angeboten wird, will ich ernst genommen werden. Verarschen lasse ich mich nicht! Twitter kann nicht einfach ungerechtfertigt meinen Twitter-Account sperren ohne auf meine Einwendungen einzugehen! Was mache ich mit der Zeit, die ich in Twitter investiert habe, indem ich viele Stunden lang (blauäugig) gezwitschert habe?
Twitt-shit"
Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit Twitter? Auch einem Freund von mir wurde der Twitter-Account ohne ersichtlichen und kommunizierten Grund gesperrt. Man liest dann nur,
"Who goes there?
Sorry, the account you were headed to has been suspended due to strange activity. Mosey along now, nothing to see here."
Wenn man sich keiner Schuld bewußt ist und wirklich keinerlei Manipulationen oder Tricks gemacht hat, fühlt man sich wahrscheinlich wirklich verarscht, wenn man dann auf seine Beschwerden nicht mal eine Antwort bekommt. Und bei 3000 updates (Tweets) steckt ja auch ordentlich verlorene Zeit dahinter! Schadenersatz?
Sonntag, 22. März 2009
Mit der Lebensgrundlage Wasser sorgsam umgehen
Nach Warnung von UN-Experten bis 2013 vier Milliarden Menschen
Probleme mit Trinkwasserversorgung
"Wir müssen mit der Lebensgrundlage Wasser sorgsam und
verantwortungsvoll umgehen", betonte Petra Bayr,
SPÖ-Bereichssprecherin für Umwelt und Globale Entwicklung am Samstag
gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Der Weltwassertag, der am Sonntag
zum 16. Mal begangen werde, sei ein Anlass auf die weltweit immer
prekärer werdende Situation des Mangels an sauberem Trinkwasser
aufmerksam zu machen. Nach Warnungen von UN-Experten könnten bereits
im Jahre 2013 bis zu vier Milliarden Menschen, also knapp die Hälfte
der Erdbevölkerung, Probleme mit der Versorgung mit sauberem
Trinkwasser haben. ****
"Bereits jetzt sind eine Milliarde Menschen weltweit ohne Zugang
zu sauberem Trinkwasser. Dies führt zu Krankheiten, großem
menschlichen Leid und in manchen Teilen der Welt werden schon jetzt
Kriege um den Rohstoff Wasser geführt", so Bayr, die weiter
ausführte, dass sich diese Problematik durch Klimawandel,
Bevölkerungswachstum aber auch durch Verschwendung und Verschmutzung
in den nächsten Jahren noch verschärfen werde. Die Versorgung mit
sauberem Trinkwasser sei ein Grundrecht des Menschen, so Bayr und man
müsse verhindern, dass Private oder Firmen Kapital aus dem Mangel an
sauberem Trinkwasser schlagen.
Die SPÖ-Umweltsprecherin erinnerte daran, dass zwar rund drei
Viertel der Erde von Wasser bedeckt, mehr als 90 Prozent davon aber
untrinkbares Salzwasser ist. Nur rund ein Prozent des weltweiten
Wasservorkommens ist trinkbar. Dies stellt vor allem die
Entwicklungsländer vor große logistische Probleme, vielerorts sind
die erreichbaren Vorräte an Trinkwasser bereits aufgebraucht und
verschmutzt. Es sei, so Bayr, die Aufgabe der Staaten der
industrialisierten Welt, die Entwicklungsländer mit nachhaltiger
Entwicklungsarbeit, wie dem Transfer von modernen Technologien zum
Schutz von sauberem Wasser und zur Aufbereitung von vormals
untrinkbarem Wasser, wie beispielsweise Entsalzungsanlagen zu
unterstützen.
Bayr zeigte sich erfreut darüber, dass Wien beim 5.
Weltwasserforum, das aktuell in Istanbul stattfindet, im Rahmen des
International Water Consesus als "Champion City" für herausragendes
Management im Umgang mit der Ressource Wasser und für die aktive
Rolle bei wasserwirtschaftlichen Angelegenheiten im Donauraum
ausgezeichnet wurde. "Wir in Österreich haben das Glück mit Wasser
qualitativ und quantitativ sehr gut ausgestattet zu sein und gerade
deshalb muss das Bewusstsein von Betrieben, aber auch jenes der
Bevölkerung, getreu dem Motto des diesjährigen Weltwasserforums
'Grenzübergreifendes Wasservorkommen', für den sorgsamen Umgang mit
der Lebensgrundlage Wasser geschärfte werden. Denn: Wasser ist die
Grundlage allen Lebens auf diesem Planeten und das gemeinsame Erbe
aller Menschen!
Dienstag, 20. Januar 2009
Papst erhält eigenen YouTube-Kanal
| Kirchenvertreter: "Einsatz neuer Technologien nimmt beständig zu"
"In der römisch-katholischen Kirche werden neue Kommunikationsmittel bereits seit geraumer Zeit eingesetzt", bestätigt Paul Wuthe, Medienbeauftragter der österreichischen Bischofskonferenz, auf Anfrage von pressetext. Insbesondere das Internet habe sich in dieser Hinsicht in den vergangenen Jahren sehr gut bewährt. "Im städtischen Bereich hat mittlerweile jede Pfarre ihre eigene Homepage, in ländlichen Regionen immerhin rund die Hälfte", schildert Wuthe. Die Tendenz zeige in eine deutliche Richtung. "Der Einsatz neuer Technologien nimmt beständig zu. Man muss sich in diesem Zusammenhang allerdings die Frage stellen, welches Medium sich überhaupt für welche Botschaft eignet", merkt Wuthe an. Eine eigene Homepage im Web habe für eine Pfarre einige wesentliche Vorteile. "Eine Homepage ist zunächst einmal ein Ort, auf dem man sich sehr gut präsentieren kann. Für eine Pfarre ist es zudem eine sehr kostengünstige Möglichkeit, aktuelle Informationen möglichst schnell und einfach zur Verfügung zu stellen", fasst Wuthe zusammen. Auch der neu startende YouTube-Kanal des Papstes sei sicherlich ein "hilfreiches ergänzendes Medium". "Für all jene Menschen, die die neuesten Informationen möglichst schnell zur Hand haben wollen, ist das sicherlich eine sehr sinnvolle Sache. Eine Rede des Papstes persönlich in natura erleben zu können, wird aber sicherlich auch weiterhin ein ganz besonderes Erlebnis bleiben, dessen Atmosphäre mit neuen Kommunikationstechnologien nicht einzufangen ist", meint Wuthe. Dass der Vatikan gegenüber neuen Technologien zunehmend aufgeschlossener wird, zeigen auch verschiedene andere Engagements in diesem Bereich. So ist mit "iBreviary" erst vor kurzem ein Gebetsbuch als Applikation in Apples iTunes Store erschienen. Das von einem italienischen Priester mit Unterstützung eines Web-Designers entwickelte Programm enthält nach Angaben der Entwickler zahlreiche Gebete für die tägliche Messe und jede sonstige Lebenslage. | |||||
Mittwoch, 14. Januar 2009
MySpace profitiert von Selbstdarstellungsdrang
| MySpace profitiert von Selbstdarstellungsdrang
Natürlich stellen auch die zahlreichen anderen sozialen Netzwerke inklusive Facebook und Bebo ihren Nutzern ähnliche Funktionen zur Verfügung. Allerdings gibt MySpace seinen Mitgliedern deutlich mehr Spielraum bei der Selbstdarstellung. Diese Ansicht vertritt auch MySpace-Sprecher Mats Wappmann auf Nachfrage von pressetext. "Es ist tatsächlich so, dass der wesentliche Unterschied zu allen anderen Social Networks darin besteht, dass das Lifestyle-Portal MySpace seinen Usern die Möglichkeit bietet, sich mit ihrer Kreativität und ihren Leidenschaften visuell darzustellen." Musikfans, Filmliebhaber oder Hobbyfotografen auf der ganzen Welt präsentierten auf ihren individuell gestalteten Profilen ihre Projekte, ihr künstlerisches Schaffen und dadurch auch ihre Persönlichkeit mit all ihren Facetten, so Wappmann. "Deshalb erfreut sich MySpace bei Usern mit Interessen wie Musik, Film, Fashion, Design, Fotografie, usw. so großer Beliebtheit." Alle anderen Social Networks sind laut Wappmann "bloß Telefonbücher mit Fotos für Normalos". Diverse vorgefertigte Layouts und unterschiedliche Design-Themen ermöglichen es den MySpace-Usern auf einfache Weise und ohne besondere Webdesign-Kenntnisse ihre persönlichen Profile individuell zu gestalten und ihre Persönlichkeit auszudrücken. Hauptkonkurrent Facebook hat im Vergleich dazu bei allen Nutzern mehr oder weniger den gleichen Look. Daneben hat MySpace aber auch davon profitiert, dass viele Leute sich bei jenem Netzwerk anmelden, wo deren Freunde bereits registriert sind. Dieser Effekt kam bei MySpace besonders stark zum Tragen. Von Mai 2004 bis heute vergrößerte sich die Community von zwei Mio. auf mehr als 250 Mio. User. Monatlich loggen sich im Schnitt 115 Mio. Nutzer bei dem Netzwerk ein. Zwar legt MySpace mittlerweile weniger stark zu als Facebook, seine Wachstumschancen stehen aber trotzdem nicht schlecht. Immerhin startet die Plattform künftig in mehreren neuen Ländern und Sprachen. Ob am Ende alle Nutzer dauerhaft erhalten bleiben oder doch wieder abwandern bzw. die Aktivität auf der Plattform mit zunehmendem Alter der jetzt überwiegend jungen Community abnimmt, bleibt abzuwarten. In nächster Zeit dürfte sich das soziale Netzwerk dank seiner vielfältigen Präsentationsmöglichkeiten aber auf jeden Fall noch erfolgreich weiterentwickeln. | |||||
Mittwoch, 17. Dezember 2008
Green Power bringt Mobilfunk zu Milliarden Menschen
der weltweit führende Anbieter von Telekommunikationsanlagen und
Services sieht voraus, dass 2013 6,5 Milliarden Teilnehmer Mobilfunk
benutzen werden, verglichen mit den heutigen 3,7 Milliarden
Teilnehmern. Ungefähr 90 Prozent Wachstum wird von
Entwicklungsmärkten erwartet, in denen mehr als die Hälfte der
Bevölkerung ausserhalb von Stadtgrenzen wohnt. Der Aufbau von
Mobilfunknetzwerken in ländlichen Gebieten mit keinem oder
unzuverlässigen Energieversorgungsnetzen stellen eine Herausforderung
für die Energieversorgung dar.
Mit Milliarden neuer Mobilfunkteilnehmer werden Teile der Welt,
die noch nie Zugang zu Kommunikationsdiensten hatten, bald Teil der
miteinander verbundenen Gesellschaft sein. Zuverlässiger Zugang zu
kosteneffizienter Energieversorgung war lange Zeit ein Stolperstein
für Telekommunikationsbetreiber, die ihre Dienste ausserhalb der
grossen Bevölkerungszentren anbieten wollten. Der Aufbau von
Elektrizitätsnetzen war nicht nur aus Kostengründen untragbar,
sondern oft auch aus geographischer und umweltbedingter Sicht
undenkbar.
Ericsson hat mit seiner Technologie schon Milliarden Teilnehmer
mit Mobilfunk versorgt und stellt sich dieser Herausforderung mit
einer Kombination aus energieeffizienten Produkten und einem
Schwerpunkt auf der Optimierung von Netzwerkenergie. Dies unterstützt
Telekommunikationsbetreiber dabei erschwingliche und nachhaltige
Kommunikationsdienste für Entwicklungsmärkte so zu entwickeln und zu
liefern, dass dies für die Betreiber gewinnbringend ist.
Windenergie ist ein Beispiel einer alternativen Energiequelle für
Mobile Netzwerke ausserhalb des Elektrizitätsnetzes. 2007
implementierte Ericsson Biobrennstoff als eine alternative
Energiequelle und 2000 war Ericsson der erste Telekom-Player, der
eine Solar-Lösung zur Energieversorgung eines marokkanischen
Mobilfunk-Betreibers einsetzte.
"An der Spitze von Innovationen zu stehen ist entscheidend für
Ericsson, um die Position als Marktführer zu halten", so Ulf
Ewaldsson, Vizepräsident und Leiter des Produktbereichs Funk bei
Ericsson. "Ich bin natürlich stolz darauf, Teil eines Unternehmens zu
sein, das hinter Technologien wie Bluetooth steht und den Standard
für die Mobiltechnologie GSM setzt, die von der Hälfte der
Weltbevölkerung zum Telefonieren genutzt wird, sowie die Entwicklung
der vierten Generation des Mobilfunks anführt. Aber wir müssen auch
daran denken, wie die Mobilfunknetzwerke betrieben werden, so dass
alle Zugang zu Kommunikationsdiensten haben, unabhängig davon, ob
dieses in einer grossen entwickelten Stadt oder in einem entlegenen
Dorf in einem Land mit schwacher Infrastruktur der Fall ist."
Da energiebezogene Ausgaben, einschliesslich Kosten für Diesel,
in einigen Märkten bis zu 50 Prozent der gesamten Betriebskosten
eines Netzwerkes ausmachen können, ist der nächste Schritt nach
Einführung der Infrastruktur, einen kosteneffizienten täglichen
Betrieb zu sichern.
"Ein Beispiel einer Lösung, die wir implementiert haben, um
Milliarden von Teilnehmern ausserhalb von Stadtgrenzen Mobilfunk
anzubieten, ist die Einführung einer einzigartigen Hybrid-Lösung, für
die wir U-Boot-Batterien benutzen, die immer wieder aufgeladen werden
können, um so ein Mobilfunk-Netzwerk zu versorgen", so Ewaldsson.
"Diese Lösung spart ca. 10.000 Liter Diesel pro Funkstandort und
Jahr, was 40 bis 50 Prozent des benötigten Diesels entspricht. Dies
summiert sich zu einer grossen Menge Treibstoff, die in einem
Mobilfunk-Netzwerk mit Hunderten oder Tausenden dieselbetriebener
Funkstandorte eingespart werden kann.
Die Entwicklung grüner Lösungen zum Aufbau von
Mobilfunk-Netzwerken ist der Schlüssel, um Milliarden Teilnehmer zu
erreichen, die noch nie Zugang zu Kommunikationsdiensten hatten. Und
der Nutzen von grünen Lösungen ist zweifach - die
Telekommunikationsbetreiber können kosteneffiziente
Mobilfunk-Netzwerke aufbauen und betreiben, und die Umwelt geht als
Gewinner daraus hervor, da weniger fossiler Brennstoff zum Betreiben
der Mobilfunk-Netzwerke benötigt wird.
Freitag, 12. Dezember 2008
Europäische Kommission bietet Management-Training in China
Europäische Manager aus Kleinen- und Mittelständischen Unternehmen
(KMUs) und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) können sich für ein
vollständig finanziertes Trainingsprogramm bewerben, das sie im
kommenden Jahr zu China Experten ausbildet. Bewerbungen für das
EU-China Managers Exchange and Training Programme (METP) können bis
zum 4. Januar 2009 eingereicht werden. Das von der Europäischen
Kommission und China finanzierte Programm unterstützt besonders KMUs
aus Staaten der Europäischen Union in ihren Unternehmensaktivitäten
mit China. METP ermöglicht Unternehmen und
Nichtregierungsorganisationen, Manager innerhalb von zehn Monaten zu
Experten für den chinesischen Markt und die chinesische
Unternehmenskultur ausbilden zu lassen und auf diesem Wege
Geschäftsbeziehungen mit China auf- und auszubauen.
Langfristiges Ziel von METP ist, die Beziehungen zwischen der EU
und China durch Austausch und wirtschaftliche Zusammenarbeit
nachhaltig zu verbessern. Stefan Hell, Leiter von METP in Beijing:
"Das METP-Programm bringt den Nachwuchskräften alles bei, um in China
erfolgreich zu sein. Dabei geht es nicht nur um Wirtschaft, Kultur
und Geschäftsethik, sondern auch um Kontakte und langfristige
Beziehungen zwischen Chinesen und Europäern."
Neben der Organisation des Aufenthaltes übernimmt die Europäische
Kommission alle Studiengebühren. Teilnehmer werden mit einem
monatlichen Zuschuss von 1.000 Euro für ihre Lebenshaltungskosten
unterstützt. Absolventen erhalten ein Diplom des EU-Botschafters in
China.
METP ist eine auf vier Jahre angelegte Initiative der Europäischen
Kommission und der chinesischen Regierung. Sie besteht aus vier
jeweils zehnmonatigen Teilnahmephasen. Die Bewerbungsphase für METP
4, das im Mai 2009 starten wird, endet am 4. Januar 2009. Bewerber
sollten keine oder sehr begrenzte Chinesisch-Kenntnisse besitzen.
Obwohl sich das Programm besonders an Manager aus Klein- und
Mittelständischen Unternehmen richtet, können auch Bewerber von
größeren Unternehmen berücksichtigt werden.
Weitere Details zu den Bewerbungsmodalitäten, zum Programm und den
Download der Bewerbungsunterlagen finden Sie unter www.metp.net.cn
oder erhalten Sie über die METP Hotline +49 69 15402 638. * * *
The EU-China Managers Exchange and Training Programme (METP) is a
four-year intergovernmental cooperation project between the European
Commission and the Government of the People's Republic of China.
Placed within the dynamic context of continuously evolving relations
between the EU and China, the non-profit programme is designed to
enhance business expertise by developing European and Chinese human
resources. METP aims to train and financially support internships for
200 Chinese managers in the EU and 200 European managers in China.
The programme is implemented by the China Council for the Promotion
of International Trade from 2006 to 2010, and total funding from the
EC and the Government of China is 23 million Euros.