Mit
Etappe 27 des Österreichischen Weitwanderweges 07 habe ich den dritten Streckenabschnitt abgeschlossen. Die
"Via Pannonia" führte mich von Hainburg an der Donau über den östlichsten Berg Österreichs, die Königswarte, in die Pannonische Ebene, den Seewinkel, über den Neusiedler See ins Ruster Hügelland, weiter über die Landseer Berge und die Bucklige Welt bis auf den höchsten Punkt dieses Weitwanderweges, den Hochwechsel.
Der nun beginnende vierte und letzte Abschnitt wird mich in 7 Etappen vom Hochwechsel durch die Obersteiermark und Oststeiermark bis ans Ziel Bad Radkersburg in der Südsteiermark führen.
Ich habe hervorragend geschlafen in meinem Quartier
Wetterkoglerhaus auf dem
Hochwechsel. Nach dem Frühstück besichtige ich die sehenswerte Holzkapelle auf dem Gipfel, die Windstärken bis zu 200 km/h standhalten muß.
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| Vom Hochwechsel über Almwiesen abwärts |
Vom Gipfel hat man einen großartigen Ausblick auf die Alpen im Westen.
Schneeberg, Rax, Stuhleck, Hochschwab, und bei klarer Sicht südwestlich sogar die Umrisse der Tauern und Karawanken. Im Norden liegt die
Bucklige Welt, dahinter das
Wiener Becken und der
Wienerwald. Nordöstlich schweift der Blick über den
Neusiedler See und die
pannonische Tiefebene. Gegen Süden breitet sich die
Oststeiermark und dahinter die
Südsteiermark aus. Eine Augenweide, der Rundblick vom Hochwechsel.
Der Abstieg führt zuerst über Almwiesen in südliche Richtung bis zum Hochwald. Zuerst auf schönen Waldwegen, später auf Nebenstraßen wandere ich kontinuierlich abwärts, vorbei an Streusiedlungen, einzelnen Gehöften und Gasthäusern. Das letzte Stück vor
Mönichwald führt auf dem
Dreimühlenweg wieder durch Wald.
In der Ortschaft angelangt, esse ich in einem Gasthaus zu Mittag. Bei meinem Abstieg vom Hochwechsel (1743 m) nach Mönichwald (570 m) habe ich fast 1200 Höhenmeter zurückgelegt. Eine herausragende Etappe des Ostösterreichischen Grenzlandweges.
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| Dreimühlenweg vor Mönichwald |
Nach Mönichwald geht es wieder bergauf durch Wald nach Weißenbach. Die Markierung des Weitwanderweges führt mich dann auf Straßen und Feldwegen nach
Vorau. Auf einer Anhöhe ist das Stift Vorau zu sehen.