Sonntag, 4. Oktober 2009

Präsident Bill Clinton lobt den Mikroversicherungs-Fonds von LeapFrog Investments(R) als "Versicherer der Armen"

Anlässlich des Schlussplenums der Clinton Global Initiative 2009
würdigte der ehemalige Präsident Bill Clinton LeapFrog
Investments(R), den Gründer des weltweit ersten
Mikroversicherungsfonds, in besonderer Form. Vor einem Publikum von
1000 Führungspersönlichkeiten aus aller Welt stellte Präsident
Clinton einen direkten Zusammenhang zwischen der Arbeit des
Nobelpreisträgers Muhammad Yunus, der als "Bankier der Armen"
Millionen Menschen zu Mikrokrediten verhalf, und der Arbeit von
LeapFrog, dem weltweit führenden Mikroversicherer, her: "LeapFrog
entwickelt sich rapide zum Versicherer der Armen'. Genau wie Yunus,
tat sich [LeapFrog] als erster hervor und gründete den weltweit
ersten Mikroversicherungs-Fonds."

Der Präsident merkte an, dass "LeapFrog in
Versicherungsunternehmen investiert, die für Menschen mit niedrigem
Einkommen in Asien und Afrika da sind", und dass die
Portfolio-Unternehmen des Fonds "das Ziel verfolgen, in den nächsten
10 Jahren 25 Millionen bedrohte Personen zu erreichen", von denen 15
Millionen Frauen bzw. Kinder seien. Er betonte, dass es sich bei
LeapFrog um ein auf Gewinn ausgerichtetes Unternehmen handele, das
von ehemaligen CEOs und Versicherungsfachleuten geleitet würde, und
stellte die Erstanbieter-Vorteile des Fonds heraus: "LeapFrogs Team
ist dafür bekannt, neue Perspektiven im Bereich der Mikrofinanz und
der alternativer Anlagemöglichkeiten eröffnet zu haben." Der Fonds
hat von privaten und öffentlichen Investoren bereits 44 Mio. USD
aufbringen können und strebt eine Gesamtsumme von 100 Mio. USD an.

Pierre Omidyar, der Gründer von EBay, stimmte dem umgehend mit
einem Post auf Twitter zu und sagte, dass es grossartig sei, "dass
LeapFrog ... vom Präsidenten Clinton für die Arbeit im Bereich der
Mikroversicherung ausgezeichnet wird". Das Omidyar Network ist
gemeinsam mit der European Investment Bank, FMO, Triodos und Accion
International einer der führenden Investoren des Fonds.

Sonntag, 16. August 2009

Microsoft testet neue Server-Technologien mit bwin

Microsoft hat in den letzten vier Wochen in Zusammenarbeit mit dem
großen börsennotierenden Onlinespiel- und Wettanbieter bwin
http://bwin.com im Redmonder Enterprise Engineering Center
ausführliche Tests der kommenden Server-Produkte Windows Server 2008
R2 und SQL Server 2008 R2 auf aktuellster Hardware abgehalten.
Derartige Tests werden in der Regel mit unabhängigen
Softwareherstellern durchgeführt, doch die Zusammenarbeit mit einem
Endkunden wie bwin verspricht aufgrund der realistischen Workload
besonders aufschlussreiche Ergebnisse, die in zukünftige
Produktgenerationen einfließen können. Auch hat sich die
Leistungsfähigkeit der Lösungen gezeigt. "Wir erreichen mit den neuen
Technologien eine Performance-Steigerung von ca. 400 Prozent", sagt
Thomas Grohser, bwin Senior Database Engineer, im Gespräch mit
pressetext.

Ein wichtiger Entwicklungsschritt des im Herbst startenden Windows
Server 2008 R2 ist, dass erstmals 256 logische Prozessoren
gleichzeitig unterstützt werden. "Mehr als 64 CPUs ist für uns extrem
wichtig", so Grohser unter Verweis auf den ständig steigenden Bedarf
an IT-Kapazitäten. Von diesem hardwareorientierten Fortschritt
abgesehen ortet er insbesondere diverse Detailnachbesserungen
gegenüber dem ursprünglichen Windows Server 2008, die sich bei der
schieren Transaktionsmenge eines großen Webangebots Performance-mäßig
merklich aufsummieren. "Wir haben die Chance, auf Features Einfluss zu
nehmen, die wir möglicherweise in Zukunft benötigen werden", meint
wiederum Michael Schneglberger, bwin Head of Database Engineering. In
einigen Punkten könnten sich die Microsoft-Lösungen für bwin aber kaum
besser bewähren als bisher. So habe man über das Jahr 2008 eine
Uptime-Rate von über 99,5 Prozent erreicht, sagt bwin-Pressesprecher
Kevin O'Neal. "Die hohe Verfügbarkeit ist äußerst wichtig, denn wenn
unsere Seite nicht erreichbar ist, ist ein Kunde mit nur einem Klick
bei anderen Angeboten", betont er im Gespräch mit pressetext.

Für Microsoft ist bwin als Testpartner aufgrund der Komplexität des
Webangebots attraktiv. Aufgrund der Natur von Sportwetten kommt es
etwa zu laufenden Änderungen der im System angebotenen Produkte.
"Außerdem gibt es extreme Belastungen bei Peak-Szenarien bei
Ereignissen wie dem Champions-League-Finale", meint Schneglberger. Bis
zu 6.000 Finanztransaktionen gibt es laut bwin pro Sekunde - womit
lediglich Zugriffe von Kunden auf Angebote gemeint sind. Im
Hintergrund entspräche das etwa 450.000 SQL-Statements, die sich etwa
zu gleichen Teilen auf Datenbankzugriffe und Kontrollstatements
aufteilen, so Grohser. Für die aktuellen Tests wurde im Redmonder
Rechenzentrum dieses komplexe System in etwas verkleinerter Form
simuliert. Dazu wurden neben den wichtigsten Anwendungen des Spiel-
und Wettanbieters auch anonymisierte Daten im Umfang von 6,5 Terabyte
installiert. Damit konnten auch komplexe Szenarien wie beispielsweise
ein extrem gehäuftes Nutzerinteresse an einem Einzelereignis
realitätsnah getestet werden.

"bwin hilft, unsere Produkte frühzeitig zu testen und maßgeblich zu
verbessern", meint Wolfgang Briem, Leiter der Business Group Server &
Tools bei Microsoft Österreich, gegenüber pressetext. Bei Windows
Server können die aktuellen Test allerdings erst die nächste
Produktgeneration beeinflussen, da 2008 R2 veröffentlichungsbereit ist
und am 22. Oktober gleichzeitig mit Windows 7 allgemein verfügbar
wird. "Für uns ist es wichtig, dieses Produkt-Paar gemeinsam auf den
Markt zu bringen", so Briem. Auf SQL Server 2008 R2 könnte die
Auswertung der Tests dagegen noch einen Einfluss haben. Hier strebt
Microsoft eine Veröffentlichung im Frühjahr 2010 an.

Donnerstag, 13. August 2009

Betrachten wir mal das Web 2.0 als Achse und konstatieren wir:
Diese, etwas ältere, Definition von Web 2.0 erlangte kurzfristig Bedeutung.
Schwaighofer: Web 2.0 Definition