Samstag, 19. Dezember 2009

Sicherheitsbeirat bei Facebook

Der Sicherheits-Beirat von Facebook ist der neueste Bestandteil des offensiven, weltweiten Sicherheits-Programms des Unternehmens. In der vergangenen Woche erwähnte das Büro des Generalstaatsanwalts von New York die Zusammenarbeit mit Facebook bei der Identifizierung und Löschung der Profile von registrierten Sexualverbrechern und Anfang 2008 unterzeichnete Facebook eine Vereinbarung mit 49 Generalstaatsanwälten, um Kinder vor Online-Verbrechern zu schützen.
Facebook beteiligt sich außerdem an der "Internet Safety Technical Task Force", einer Gruppe von Internetunternehmen, Nicht-Regierungsorganisationen, Wissenschaftler und echnikexperten mit dem Ziel, gemeinsam wirksame Maßnahmen und Technologien zu
entwickeln, um für die Jugend im Internet eine sichere Umgebung zu schaffen. Zur Zeit kooperiert das Unternehmen mit MTV in der "A Thin Line" Aktion gegen digitalen Missbrauch und arbeitet seit vergangenen Monat mit der BBC, um deren Kampagne "Bullyproof" zu unterstützen, die Cybermobbing beenden will. Facebook lädt regelmäßig
Sicherheitsorganisationen wie den "National Crime Prevention Council"
ein, über Sicherheit für die Nutzer zu bloggen und betreibt eine
aktive Kampagne für Sicherheitsmaßnahmen gerichtet an Schulen und
Gemeindegruppen.
Facebook berät sich bereits seit Jahren mit externen Organisationen über seine Sicherheitsmaßnahmen und hat nun den Sicherheits-Beirat gegründet, um mehr Feedback zu erhalten und um die bestehende jahrelange Zusammenarbeit mit diesen Organisationen auf
eine formale Grundlage zu stellen. Facebook machte deutlich, dass weitere Mitglieder in den Beirat aufgenommen werden, wenn mit der Zeit geeignete Kandidaten gefunden werden und dass die internationale Vertretung im Beirat weiter ausgebaut werden soll.


"FOSI ist eine internationale Internet-Sicherheitsorganisation,
die sich zu Ziel gemacht hat, das Internet für alle Familien, die es
nutzen sicherer zu machen", sagte Stephen Balkam, der
Vorstandsvorsitzende von FOSI. "Wir fühlen uns geehrt, dass wir
ausgewählt wurden, um beim Facebook Sicherheits-Beirat mitzuwirken
und werden daran arbeiten, eine nutzerfreundliche Anleitung zur
verantwortungsvollen Kommunikation in sozialen Netzwerken zur
Verfügung zu stellen und das Bewusstsein zu erhöhen, wie man ein
guter digitaler Online-Bürger sein kann."


"Bei Childnet sind wir stolz darauf, konstruktiv gemeinsam mit
anderen daran zu arbeiten, das Internet zu einem attraktiven und
sicheren Ort für Kinder zu machen", sagte Will Gardner
Vorstandsvorsitzender von Childnet International. "Wir freuen uns, im
Sicherheits-Beirat von Facebook 14 Jahre Erfahrung aus der Arbeit mit
und für Kinder und Jugendliche sowie aus der Entwicklung von
Bildungsangeboten einzubringen. Wir freuen uns auf die Gelegenheit,
eines der weltweit beliebtesten sozialen Netzwerke in genau diesem
Thema zu beraten und zu beeinflussen, das so entscheidend für Kinder
ist, für den Spaß und die Teilnahme in diesem Umfeld."


"WiredSafety bietet Hilfe, schafft Bewusstsein, Informationen und
Bildungsangebote zu allen digitalen Gefahren für Nutzer des
Cyberspace jeden Alters", sagte Parry Aftab, Vorstandsmitglied von
WiredSafety. "Unsere Freiwilligen helfen Menschen online seit 1995
und gemeinsam mit den Programmen 'Teenangels' und 'WiredMoms' berät
WiredSafety Facebook seit Jahren zu Vorgehensweisen in Sachen
Sicherheit. Wir freuen uns diese Zusammenarbeit als Mitglied des
Sicherheits-Beirates fortzuführen und auf eine formale Grundlage zu
stellen. Nutzer helfen anderen Nutzern und das Bewusstsein und die
Schulung sind wichtig um jeden online Sicherheit zu bieten. Wir
freuen uns über die Gelegenheit, noch mehr zu tun indem wir Facebook
Nutzer unterstützen und ihnen die Informationen geben, die sie
benötigen."

Montag, 7. Dezember 2009

Facebook verbessert die Sicherheit für Nutzer durch die Gründung eines globalen Beirats

Palo Alto, Kalifornien, USA - Die Zusammenarbeit mit fünf
führenden Internet-Sicherheitsorganisationen aus Nord-Amerika und
Europa startet mit dem Aufbau einer neuen Online-Bibliothek mit
Materialien für Lehrende, Eltern und Jugendliche

Als jüngsten Schritt im Bemühen die Sicherheit auf Facebook und im
Internet zu verbessern, kündigt das Unternehmen heute die Gründung
des Facebook Sicherheits-Beirates (Facebook Safety Advisory Board)
an. Der Beirat besteht aus einer Gruppe von fünf führenden Internet
Sicherheitsorganisationen aus Nord-Amerika und Europa, die in
beratender Funktion für das Unternehmen zu Themen der
Online-Sicherheit tätig sein wird. Die fünf Organisationen im Beirat
sind Common Sense Media, ConnectSafely, WiredSafety, Childnet
International und The Family Online Safety Institute (FOSI).

Facebook wird sich mit den Mitgliedern des Beirates regelmäßig
abstimmen, um die bestehenden Sicherheitsmaßnahmen für seine Nutzer
zu prüfen, neue Materialien zu entwickeln und um sich Rat zu
allgemeinen Sicherheits- "Best Practices" zu holen. Die erste Aufgabe
des Beirates wird es sein, die Überarbeitung der Beiträge zum Thema
Sicherheit im Hilfebereich von Facebook zu überprüfen. Das Ziel der
Überarbeitung ist es, eine leicht verständliche Informationsquelle
mit speziellem Bildungsangebot für Eltern, Lehrende und Jugendliche
anzubieten.

Dienstag, 24. November 2009

Werbe-Start-Up mietet private Twitter-Accounts

Den Marktwert der Promis zeigt bei Ad.ly die Anzahl ihrer Fans - Immer
mehr Promis, Blogger oder normale Internet-User haben einen Weg
entdeckt, mit ihren privaten Twitter-Accounts Geld zu verdienen. Sie
stellen den direkten Draht zu ihren Freunden Werbeagenturen zur
Verfügung und werden dafür bezahlt. Abhängig davon, wieviele Menschen
dadurch erreicht werden könnten, sei ein monatliches Einkommen von um
die 3000 Dollar möglich, berichtet die New York Times.

Neuer Werbeweg

Start-Ups wie Ad.ly http://ad.ly , Izea http://izea.com oder Peer2
http://www.peer2.com bieten diese zusätzliche Verdienstmöglichkeit in
den USA an. Für die Werbeindustrie bietet sich so ein völlig neuer
Weg, um Menschen zu erreichen, denn Empfehlungen von persönlichen
Freunden seien viel wirksamer als anonyme Werbebotschaften großer
Unternehmen.

Im Gegenzug würde klassische Werbung in Printmedien oder im TV
zunehmend ignoriert, so die Theorie der Betreiber. Auch andere
Internet-Unternehmen versuchen nun mit ähnlichen Ideen neue Kunden zu
erreichen. So hat Amazon angekündigt, Provisionen an User auszuzahlen,
die Kunden mittels Twitter-Empfehlungen auf die eigene Seite bringen.

Influencers sind begehrt

Die größte Chance liege jedoch bei den sogenannten "Influencers" - so
werden die populärsten Twitter-User genannt, die besonders viele
Menschen erreichen können. Man wolle keine Armee von Spammern schaffen
und Facebook und Twitter sollten nicht in gigantische Spam-Netzwerke
verwandelt werden, stellt Joey Caroni von Peer2 klar. Man wolle aber
versuchen die Nutzer als Marketer einzusetzen.